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Hochschulforum Digitalisierung
HFDbriefing 09/2019



Von:
Katharina Fischer & Sebastian Horndasch



Liebe Leserinnen und Leser,

“Kann KI die Erde retten?” - so titelt derzeit das von uns sehr geschätzte aktuelle Ada Magazin und meint damit Künstliche Intelligenz für den Klimaschutz. Diese Erwartung mag überzogen sein. Sie zeigt aber auch: Es gibt guten Grund für Optimismus. Diese Ausgabe des HFDbriefings steckt voller guter Nachrichten. Ein paar Beispiele gefällig?
  • Die Bürger*innen in Deutschland blicken mehrheitlich optimistisch auf die Digitalisierung. Wie der Digitalisierungsmonitor der FDP zeigt, sehen 81% der Befragten Fortschritte bei Bildung und Wissen sowie 74% bei Wissenschaft und Innovation. Wir nehmen das als Ansporn.
  • Star Wars lässt grüßen: Die University of Hawaii hat einen sogenannten HoloCampus eingerichtet. Studierende können nun aus 4.000 Kilometer Entfernung ihren dreidimensionalen Hologrammen ihren Professor*innen zuhören.
  • Der Stifterverband hat für das neue Forschungs- und Entwicklungsprojekt "KI-Campus – die Lernplattform für Künstliche Intelligenz" derzeit richtig viele spannende Stellen ausgeschrieben. Hohes Innovationspotenzial, also unbedingt weiterleiten oder direkt selbst bewerben!
  • Wirtschaftsministerium und BMBF verhandeln laut Medienberichten mit führenden IT-Unternehmen über eine europäische Datencloud. Das Projekt Gaia-X soll zum Digitalgipfel am 18./19. Oktober starten und vor allem die Nutzung künstlicher Intelligenz in Deutschland und Europa vorantreiben.
Und auch bei uns gibt es gute Nachrichten: Das Programm der HFDcon steht (und es ist gut geworden). Wir haben eine neue Podcastserie gestartet (über die wir uns als Podcastfans auch ganz persönlich sehr freuen). Wir haben schon einige großartige Vorschläge für unseren Call for Contributions für die Konferenz “Strategies beyond Borders - Transforming Higher Education in a Digital Age” bekommen (Deadline endet am 15. September). Und wir konnten fürs Community Spotlight dieses Mal die großartige Katharina Schulz gewinnen (dafür gaaaaaanz nach unten scrollen).

Ganz wichtig: Heute kommt quasi "druckfrisch" eine Publikation, auf die wir besonders stolz sind: Wir haben einen Data-Literacy-Kompetenzrahmen entwickeln lassen. Das war viel Arbeit, die sich aber gelohnt hat: Wir geben Hochschulen damit das Werkzeug in die Hand, um Data Literacy in allen Fächern sinnvoll zu integrieren.

Wir wünschen Ihnen einen optimistischen Start in den September. Bleiben Sie uns gewogen, Ihre

Katharina Fischer und Sebastian Horndasch

PS: Wir haben dieses Mal eine besonders spannende Monatsumfrage. Es geht um die Frage, ob sich die einzelnen Fachdisziplinen ausreichend mit dem digitalen Wandel beschäftigen. Wenn Sie also an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung tätig sind, freuen wir uns auf Ihren Input.




Was passiert in der Welt?




Künstliche Intelligenz: Kann Bayern die Erde retten?

Wir zitierten das Ada-Magazin bereits zum Einstieg: “Kann KI die Erde retten?” (hier der dazugehörige Podcast). Auftritt Bayern: Mit dem eigenen Mondprogramm ist es bisher nichts geworden, dafür will Bayern jetzt einer der weltweit führenden KI-Standorte werden. Mit einer Investition von 280 Millionen Euro soll die Forschung zur Digitalisierung gestärkt werden; ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf KI. Wird Bayern damit zum Land der Weltenretter? Das wäre wohl doch etwas weit gegriffen, aber man darf ja noch träumen.



Open Access: Kann DEAL die Wissenschaft retten?

Man muss die letzten Wochen schon an einem der vielen deutschen Landstriche ohne Netzabdeckung verbracht haben, um die guten Neuigkeiten verpasst zu haben: Das von der HRK geführte DEAL-Konsortium hat sich mit Springer Nature geeinigt und wen weltweit umfangreichsten Open-Access-Transformationsvertrag auf den Weg gebracht. Die finale Unterzeichnung ist für Ende des Jahres geplant. Wir sagen: Chapeau! Mehr Details und Einschätzungen gibt’s beim wie immer exzellent informierten Jan-Martin Wiarda.





Europäischer Digitalisierungsindex: Deutschland im oberen Mittelfeld

Wir persönlich zucken innerlich ja immer zusammen, wenn wir die Begriffe “Digitalisierung” und “internationaler Vergleich” in einem Satz hören. Zu schmerzlich bekannt ist uns, wie wir bei der Alpenwanderung in Italien im entlegensten Tal LTE-Empfang haben, während es in Deutschland in manchen bewohnten Gebieten bestenfalls zwei Balken Edge gibt. Die EU-Kommission hat nun den Digital Economy and Society Index (DESI) veröffentlicht, ein Vergleich des Digitalisierungsstands in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten. 

Die gute Nachricht: Die Ergebnisse fallen insgesamt vernünftig aus. Deutschland liegt auf Platz 12 (2018: 13) und damit im oberen MittelfeldDas kann natürlich nicht unser Anspruch sein - aber es ist okay. Interessant wird es allerdings, wenn man genau hinschaut. Richtig schlecht stehen wir bei digitalen öffentlichen Diensten dar - also beim E-Government. Dort liegen wir auf Rang 24 und damit weit am Ende. Wenig überraschend ebenfalls lausig: Unsere 4G-Netzabdeckung (Platz 24). Relativ gut sind wir dagegen beim Thema des Hochschulforums: den Köpfen. Im Humankapitalindex belegen wir Platz 10. Noch besser: 68 Prozent der Deutschen besitzen “mindestens grundlegende digitale Kompetenzen”, womit wir EU-weit auf Platz 7 liegen.  

Überraschend positiv schneiden wir übrigens beim terrestrischen Internet ab. Bei der Festnetzbreitbandnutzung sind wir mit 87% der Haushalte auf Platz 4 - und das bei den europaweit drittgünstigsten Preisen. Wermutstropfen auch hier: 2% der Haushalte haben nach wie vor gar keine Option auf schnelles Internet (Platz 15).

Zusammengefasst: Einiges ist gut, vieles aber noch ausbaufähig.



Richtig viel Lesestoff

Auch im vergangenen Monat ist viel Lesenswertes erschienen. Wir starten wissenschaftlich. In der Zeitschrift Qualität in der Wissenschaft wurden mehrere aufschlussreiche Paper veröffentlicht. Zu lesen gibt es sie hier bei Researchgate. Kurz zusammengefasst:
  • Im EFI-Jahresgutachten wurde dieses Jahr der digitale Wandel an Hochschulen in den Blick genommen. Eine Gruppe an Wissenschaftler*innen hat sich die Daten nach  Bundesländer- und Regionenunterschieden angeschaut. Das Ergebnis: Es gibt keine signifikanten Unterschiede zwischen einzelnen Bundesländern, sondern nur regionale - sowie ein West-Ost-Gefälle.
  • Ein anderer Artikel stellt die erste im deutschsprachigen Raum durchgeführte empirische Untersuchung zu digitalen Kompetenzen vor - wobei sich (wenig überraschend) zeigte, dass Studierende sich wenig um Daten- und Persönlichkeitsschutz kümmern und recht leichtfertig ihre Daten hergeben. Daraus leitet der Artikel Empfehlungen für die Ausbildung und Weiterbildung einer Hochschule ab. 
  • Ein Praxisbeitrag wiederum thematisiert die konkrete Umsetzung digitaler Lehr- und Lernkompetenzen mit einem Unterstützungsprogramm für Lehrende an einer Universität. 
Wie können Hochschulen die Studierenden auf die Wirtschaft von morgen vorbereiten - diese Frage stellt der Hochschulbildungsreport vom Stifterverband. Im August erschien der aktuelle Jahresbericht mit zahlreichen Empfehlungen an Hochschulen und Politik. Wir haben ihn bei uns im Blog kommentieren lassen.

Und zu guter Letzt haben unsere Freund*innen vom Forum Bildung Digitalisierung ein Impulspapier für die Lehrkräftebildung in der digitalen Welt herausgebracht, das wir Ihnen hiermit anempfehlen möchten.







Umfrage

Im August-Newsletter wollten wir von Ihnen wissen, was Sie von HFDcert, unserer Online-Plattform zur Sichtbarmachung von Engagement für innovative und digitale Hochschullehre, halten. Wir konnten uns über viel Lob freuen – ebenso über hilfreiche Anregungen zur Weiterentwicklung. Einige von Ihnen kannten HFDcert noch nicht- schauen Sie doch gleich mal rein.

Heute interessiert uns, inwiefern sich verschiedene Fachdisziplinen mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen.
Welche Unterschiede gibt es? Und wo lassen sich fächerübergreifende Trends ausmachen?

Achtung: Die Umfrage richtet sich an Menschen, die an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen arbeiten oder studieren!




Neues aus dem HFD



Neue HFD-Arbeitspapiere: Kompetenzrahmen für Data-Literacy-Education

Data Literacy - die Fähigkeit, die “Sprache der Daten” zu verstehen und selbst zu sprechen - ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Für alle, die sich für Data Literacy in der Lehre interessieren, veröffentlichen wir heute eine neue sehr wertvolle Ressource, wie wir (zugegebenermaßen nicht ganz unparteiisch) finden. Der Data-Literacy-Kompetenzrahmen bietet Orientierung, indem er Kompetenzdimensionen und -niveaus definiert und so in Anlehnung an einen Sprachkompetenzrahmen messbar macht, wer wie gut “Daten” spricht.
Hier geht's zu den Arbeitspapieren.




HFDcon: Das Programm ist vollständig

Von der Community. Für die Community. Mit der Community. Diesem Grundsatz folgen wir bei der Planung der HFDcon am 21. Oktober in Bonn. Nach Ende des Call for Participation hat unser Kernteam aus den zahlreichen Einreichungen ausgewählt und das Programm komplettiert. Schauen Sie rein, es lohnt sich. Wenn Sie neugierig geworden sind - hier gibt’s das Programm, und hier können Sie sich anmelden. Wir jedenfalls freuen uns sehr auf den Tag. 



Podcasts: Neue Reihen und neue Folgen

Zugegeben: Unsere vielen verschiedenen Podcasts können schon verwirren. Um es kurz zu ordnen: Es laufen momentan die beiden sehr hörenswerten studentischen Podcast-Serien Bits&Bildung und Campus Reloaded. Hinzu kommt nun “Approaching the DigitalTurn” von  Jana Panke und Nina Wagenknecht. Bei beiden handelt es sich um Community-Mitglieder mit Blick fürs große Ganze. Was sie vorhaben, erzählen sie  in ihrer Nullfolge. Also jetzt noch fix das HFDbriefing fertig lesen und dann reinhören!

Und auch unsere studentischen Podcastteams waren nicht untätig: Campus Reloaded hat gerade ihre vierte Folge veröffentlicht: Unter der Überschrift Spotlight Europa verschlug es sie unter anderem nach Sevilla.



Internationalisierung meets Digitalisierung bei Strategies Beyond Borders

Nicht nur unsere Studi-Podcaster wagen einen Blick über die Grenze. Auch bei der internationalen Strategiekonferenz von Hochschulforum und DAAD Strategies beyond Borders - Transforming Higher Education in a Digital Age” steht der länderübergreifende Austausch im Fokus. Alexander Knoth vom DAAD und Florian Rampelt vom Hochschulforum erzählen im Interview (siehe unten), warum Sie den 9. und 10. Dezember in Ihrem Kalender markieren sollten. Für alle, die die Konferenz selbst mitgestalten möchten: Der Call for Contributions läuft noch bis zum 15. September.







Interview: Die Konferenz „Strategies Beyond Borders – Transforming Higher Education in a Digital Age"



Interview mit Alexander Knoth (DAAD) und Florian Rampelt (Hochschulforum)

Am 09. September 2019 öffnet die Anmeldung für die internationale Strategiekonferenz Strategies Beyond Borders. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom HFD und dem Deutsch Akademischen Austauschdienst organisiert und findet am 09. und 10. Dezember in Berlin statt. Womit ist auf der Konferenz zu rechnen? Alexander Knoth vom DAAD und Florian Rampelt vom Hochschulforum geben im Interview mit Sebastian Horndasch einen Überblick.



Kurz zusammengefasst: Was macht die Konferenz „Strategies Beyond Borders – Transforming Higher Education in a Digital Age“ besonders?

Alexander Knoth: Hochschulbildung verändert sich im digitalen Zeitalter, steht aber auch gleichzeitig vor neuen Herausforderungen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung für internationale Zusammenarbeit, die Internationalisierung von Studium und Lehre und der Hochschulinstitutionen an sich nehmen dabei eine bedeutende Rolle ein.Die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg und die Verschränkung von Digitalisierung und Internationalisierung führen zu einem Umdenken und der Entwicklung bzw. Anpassung hochschulinterner Strategien. 

Florian Rampelt: Eben diese Verschränkung zeichnet sich auch durch die Zusammenarbeit zwischen Hochschulforum Digitalisierung und dem DAAD aus. Die Expertise des HFD aus seinen bundesweiten Strategieberatungen ergänzt der DAAD mit seinen weltweiten Aktivitäten und Netzwerken, die natürlich auch die internationale und europäische Ebene des digitalen Wandels in der Hochschulbildung umfassen. Wir arbeiten entsprechend bereits seit Start des Hochschulforums Digitalisierung zusammen und setzen uns immer mehr auch gemeinsam mit strategischen Fragestellungen auseinander.

Alexander Knoth: In sechs Themenclustern werden wir daher im Rahmen der Konferenz strategisch relevante Querschnittsbereiche beleuchten. Inhaltlich kann eine hohe Bandbreite von Themen erwartet werden; von der Formulierung zukunftsweisender Strategien bis hin zu sehr praxisorientierten Einblicken in innovative Pilotprojekte. Mit der Teilnahme internationaler Expert*innen wollen wir zudem internationalen Austausch direkt vor Ort fördern. Unsere gemeinsame Initiative “Bologna Digital” stellt genau diesen internationalen Peer-to-Peer-Fokus auch immer wieder in den Mittelpunkt.



Wen erwarten Sie auf der Konferenz?

Florian Rampelt: Wir erwarten von Seiten der HFD-Konsortialpartner Stifterverband, CHE und HRK natürlich ganz besonders Mitglieder aus unserer HFD-Community. Das sind vor allem Akteure aus Hochschulen und Hochschulpolitik aus Deutschland - und immer mehr auch aus Europa. Für den Strategie-Fokus stehen ganz besonders Hochschulleitungen sowie Mitarbeitende, die strategische Verantwortung für die Bereiche Digitalisierung und/oder Internationalisierung tragen. Neben den Hochschulen aus der HFD-Peer-to-Peer-Beratung erwarten wir vor allem auch Hochschulen, die über das Konferenzformat den direkten Austausch suchen und sich vielleicht auch voneinander etwas abschauen wollen.

Alexander Knoth: ...und das eben klar auch mit einem internationalen Fokus, zu dem wir als DAAD natürlich ganz besonders beitragen wollen. Ebenso erwarten wir Expert*innen aus Vorzeigeprojekten der Themencluster der Konferenz, gerne auch aus DAAD-geförderten Projekten.



Derzeit läuft ja genau für diese Vorstellung von Vorzeigeprojekten und Ideen auch ein Call for Contributions. Wer sollte sich bewerben und mit welchen Themen?

Alexander Knoth: Die Konferenz legt im Kern ihren Fokus auf Akteure, die sich mit der Digitalisierung in Studium und Lehre sowie (internationaler) Kooperation auseinandersetzen. Beiträge sollten eine strategische Relevanz für Hochschulen oder Hochschulpolitik haben und ein großes Transferpotential aufweisen. Wir wurden zuletzt gefragt, ob dies auch innovative Ideen sein können, die noch nicht vollständig umgesetzt sind. Die Antwort: Ja, klar!

Florian Rampelt: Zur Orientierung haben wir sechs Cluster definiert, die auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen. Diese gehen von bildungspolitischen Initiativen über Hochschulstrategien, innovative Infrastrukturen bis hin zur Studierendenperspektive, die aus unserer Sicht gerade auch für strategische Maßnahmen unabdingbar ist.



Digitalisierung bedeutet meist auch: Mitgestaltung. Wie können Teilnehmende die Konferenz über einen eigenen Konferenzbeitrag hinaus prägen?

Alexander Knoth: Ob mit aktiver Einreichung für den Call oder regulärer Teilnahme: die Konferenz zeichnet sich durch ein bunt gemischtes, nationales und internationales Fachpublikum aus, das voneinander lernen und miteinander etwas bewegen will. Im Fokus steht der Austausch über Expertise und Erfahrungen, aus den jeweils eigenen Kontexten, Projekten, Institutionen und Ländern. Wie können wir gemeinsam Hochschulbildung im digitalen Zeitalter langfristig innovativ gestalten und Strategien zukunftsweisend anpassen?

Florian Rampelt: Genau. Mitarbeit und Austausch vor Ort, im Rahmen eines breiten Spektrums an Formaten, sollen die Grundlage für Zusammenarbeit legen – über die Konferenz und institutionelle Grenzen hinaus. Als informelles Highlight setzen wir das im vergangenen Jahr erfolgreich erprobte “Beer-to-Peer”-Abendprogramm fort.



Ab wann kann man sich anmelden? Und wie viele Teilnehmende können kommen?

Florian Rampelt: Ab Montag, den 9. September 2019 haben interessierte Personen die Möglichkeit, sich anzumelden. Die Plätze sind begrenzt: Wir haben Platz für 250 Personen im Allianz-Forum in Berlin. Die Konferenz ist kostenfrei, es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Einladungen an diejenigen, deren eingereichte Vorschläge für Vorträge und andere Formate ausgewählt werden, werden im Oktober versendet.  

Alexander Knoth: Wir freuen uns sehr auf viele spannende Gäste, die Zusammenarbeit mit dem Hochschulforum Digitalisierung und darauf, gemeinsam die strategische Weiterentwicklung von Hochschulbildung in Deutschland und international voranzubringen!






Tweet des Monats

"Satz des Tages, im Vorbeigehen heute Morgen aufgeschnappt: 'Ich schreibe mir mal Ihre Emailnummer auf.'"
@nicolediekmann




Events



Sep



Okt



Nov



Dez



Jan

28. - 30.01.2020
Learntec
Karlsruhe






Community Spotlight

Fünf Fragen an Katharina Schulz

Katharina Schulz ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Bielefeld tätig und beschäftigt sich u. a. mit den Themen E-Assessment und Open Access. Sie twittert unter @girl_friday.

Was hat Sie zuletzt begeistert?
 
In den letzten Wochen habe ich an verschiedenen Austauschformaten teilgenommen, an denen vor allem Menschen aus dem Hochschulbereich beteiligt waren, z. B. an der HFD-Summer-School, Treffen der ILIAS-Community oder einem kollegialen Austausch mit Kolleg*innen von der Uni Köln. Die Offenheit, mit der so gut wie alle aufeinander zugegangen sind und mit der Tipps angeboten wurden, hat mich begeistert.

Welches Problem treibt Sie um? Meine beruflichen Aufgaben sind gerade alle lösbar, wenn auch im Detail aufwändig. Persönlich beschäftigt mich aber die Frage, was wir wissenschaftlichen Mitarbeitenden – vielleicht auch politisch aktiv – tun können, um die Befristungssituation zu ändern. Ich gehe mir selbst schon auf die Nerven damit, dass ich immer wieder mit dem Thema anfange, aber so geht es vielen von uns, und oft führt u. a. das dazu, diesen eigentlich tollen Arbeitsbereich zu verlassen.

Was lässt sich sofort und ohne viel Geld umsetzen? Das schließt an meine erste Antwort an: Der Austausch mit Kolleg*innen lässt sich oft kostenlos und ohne großen Aufwand umsetzen, vor allem natürlich mit den Kolleg*innen im eigenen Hause. Nicht überall ist der regelmäßige Austausch Teil der „Unternehmens“kultur, aber dafür kann jede*r einzelne schon etwas tun, indem sie/er offen auf andere zugeht und neugierig darauf ist, was die anderen so machen. Ein halbes Jahr später erinnert man sich vielleicht daran, wenn man genau zu dem Thema eine*n Spezialist*in braucht. 



Am Ball bleiben: Wen oder was sollte
man abonnieren? 
Meine Empfehlungen
sind wohl alles keine Geheimtipps, aber
vielleicht für den einen oder die andere
noch eine Entdeckung. Markus Deimann
und Christian Friedrich haben in ihrem
Podcast „Feierabendbier Open Education“ neben „Klassikern“ der Szene immer wieder Empfehlungen, auf die ich sonst nie aufmerksam geworden wäre: 
feierabendbier-open-education.de
. Gabi
Reinmann ist in meinen Augen eine der
bedeutenden Stimmen der Hochschuldidaktik: gabi-reinmann.de. Die
Mailingliste der Plattform open-access.net
ist eine der zentralen Informations-quellen
zum Thema im deutschsprachigen Raum: 
lists.fu-berlin.de/listinfo/ipoa-forum
. Die
Hashtags #FristIstFrust und
#AusstiegHochschule auf Twitter spiegeln
die Bedingungen wider, unter denen ein
Großteil der wissenschaftlichen
Mitarbeitenden an deutschen Hochschulen beschäftigt sind. Und um auf ganz andere Gedanken zu kommen: Mady Morrisons Yoga-Kanal auf YouTube:  youtube.com/channel/UCHJBoC
DxaCTRrwCHXEBA-BA

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Impressum

Geschäftsstelle Hochschulforum Digitalisierung beim Stifterverband
Hauptstadtbüro · Pariser Platz 6 · 10117 Berlin

Verantwortlich für die Inhalte des Newsletters:
Oliver Janoschka · Tel: (030) 32 29 82- 516 · E-Mail: oliver.janoschka@stifterverband.de

Das Hochschulforum Digitalisierung ist ein gemeinsames Projekt des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, des CHE Centrums für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz.
Förderer ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

www.hochschulforumdigitalisierung.de

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